Kolpingsfamilien in Südtirol

Algund, Auer, Bozen, Bozen/Haslach, Brixen, Bruneck, Graun im Unterland, Kurtatsch, Meran, Ritten, St. Jakob, St. Lorenzen, St. Michael/Eppan, Sterzing und (seit 25.4.2010) Vinschgau.

 

Die Gründung der ersten Kolpingsfamilien in Südtirol erfolgte ab dem Jahre 1854 unter der Bezeichnung katholische Gesellenvereine. Im Laufe dieses Jahrhunderts entstanden schließlich weitere größere und kleinere Gesellenvereine und die Idee Adolph Kolpings erfreute sich reger Beliebtheit.

 

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges brach für Kolpinggeschehen in Südtirol eine schwere Zeit herein. Alle Gesellenvereine hatten unter der faschistischen Herrschaft ihre Tätigkeit fast aufgeben müssen und die Kolpinghäuser mussten unter den Schutz der Kirche gestellt werden. Der Faschismus hat nämlich alles Deutschtum verboten und somit auch die deutschen Kolpingsfamilien gezwungen sich aufzulösen. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnten die Gesellenvereine wieder neu anfangen zu wirken. In den sechziger Jahren wurden diese in Kolpingsfamilien umgewandelt und gehören über den Zentralverband Südtirol/Italien dem Internationalen Kolpingwerk mit Sitz in Köln an.

 

Unter Leitung und unter dem steten Einsatz von Zentralpräses August Außerer verzeichneten die Kolpingsfamilien Südtirols ab 1977 wieder einen verstärkten Aufschwung und die Idee Adolph Kolpings zeigte vermehrt Früchte bei Mitgliedern und neuen Anhängern.

 

Nach der Seligsprechung 2001 ist es auch gelungen, einige kleinere Gruppen von Sympathisanten in Nord- und Mittelitalien aufzubauen. In Rom gab es ja bereits früher ein Kolpinghaus!




Kolpingsfamilien in Südtirol auf einer größeren Karte anzeigen

News

20.09.10 16:10

Lehrlingspatenschaft

Kolpingjugend Südtirol organisiert in Zusammenarbeit mit der Berufsschule Meran und Bozen ein...

[mehr]

Hier bekommen Sie eine Über- sicht über alle Kolpinghäuser im Verband der Kolpinghäuser.